Tradition
Islam
Source: Quran
17
Principles
13
Source books
↗
In the union compass
Principles
This tradition distills to 17 core principles, each traceable to specific verses in Quran.
Read all 17 principles →About this distillation
Destillation des Islam (Quran) — Entscheidungsprotokoll
Tradition-spezifischer Einstiegspunkt für Plan 010. Diese README legt fest, welcher Text und welche Übersetzung destilliert werden und wer die Auswahl geprüft hat. Siehe die Atlas-Architektur für die traditionsübergreifende Ebene und das Theravāda-Pilotprojekt für das Goldstandard-Format.
Tradition
- Slug:
islam-quran - Tradition / Familie: Islam — der Quran als primäre Schrift. (Die Sunna/Hadith und die Rechtsschulen des fiqh werden als spätere, prinzipientragende Schichten vermerkt, aber nicht hier destilliert; sie wären eigene Quellen für Stufe B.)
- Leitrahmen in einem Satz: Hingabe (islām) an den einen Gott (Allāh), barmherzig und gerecht, bekannt gemacht durch eine Kette von Propheten und eine letzte rezitierte Offenbarung, gelebt in Gottesdienst, Gerechtigkeit und Gemeinschaft (ummah) im Hinblick auf den Tag der Abrechnung.
Kanon-Auswahl (was enthalten ist und warum)
| Text | Enthalten? | Begründung |
|---|---|---|
| Der Quran (114 Suren) | ja (Voll-Kanon) | Die einzige primäre Schrift des Islam; Voll-Kanon-Verpflichtung gemäß Plan 010 |
| Sunna / Hadith | vermerkt, nicht destilliert | Autoritativ für die Praxis, aber ein eigenständiges Korpus; wäre eine separate Stufe-B-Quelle |
| Tafsīr / fiqh (Exegese, Rechtsprechung) | vermerkt | Interpretative Tradition; nur dort konsultiert, wo sie die Standardreferenz eines Verses fixiert |
- Voll-Kanon-Verpflichtung: ja. Stufe A (dieser Durchgang): Extraktion auf Prinzipienebene über den ganzen Quran, Suren in 9 thematische Stapel gruppiert (die N=1
books/-Dateien). Stufe B (markiert, nicht ausgeführt): feinkörnige Extraktion sure-für-sure auf ayah-Ebene.
Übersetzungspolitik
- Benannte Übersetzung: J. M. Rodwell, The Koran, aus dem Arabischen übersetzt (London, 1861; mit einer Einleitung von G. Margoliouth im zitierten Nachdruck). Gemeinfrei.
- Zugang: Project Gutenberg #3434 (Klartext).
- Warum diese Übersetzung: eindeutig gemeinfrei, eine vollständige und wissenschaftliche viktorianische Übertragung, geholt als roher Klartext (nicht über zusammenfassende Werkzeuge) gemäß Methodologie v2 Lernpunkt 1. Vorbehalte: (a) Diktion von 1861 („the Compassionate, the Merciful" für al-Raḥmān al-Raḥīm; „alms" für zakāt; „piety/fear of God" für taqwā); (b) Rodwell ordnet die Suren in seine mutmaßlich chronologische Reihenfolge um (gezeigt in seinen geklammerten Ziffern), was diese Destillation ignoriert — alle Zitate verwenden die kanonische arabische Surennummer (die römische Ziffer, die Rodwell zuerst druckt, welche dem Standard-muṣḥaf entspricht).
- Zitatform:
Q <sura>:<ayah>unter Verwendung der kanonischen (Standard-Ḥafṣ) Suren- und Versnummerierung — z. B.Q 1:1,Q 2:255,Q 112:1. Rodwell druckt keine inline ayah-Nummern, daher werden ayah-Nummern aus der Standardnummerierung für gut lokalisierte, berühmte Verse beigesteuert; Bereiche werden angegeben, wo die Grenze ungefähr ist. Die exakte per-ayah-Verifikation ist eine Aufgabe der Stufe B / Phase 7. - Zu bewahrende unübersetzbare Begriffe: tawḥīd, taqwā, īmān, islām, ummah, zakāt, ṣalāt, raḥma, ʿadl, fiṭra, khalīfa, amāna, fiṭra, jihād (Anstrengung/Streben), ṣabr (geduldiges Ausharren). Rodwells Englisch wird gegen diese geglost.
- Zitatgenauigkeit: Arbeitszitate stammen aus dem Gutenberg-Klartext und sind markiert als „ausstehend Phase-7-zeichenweise Prüfung"; die endgültige zeichenweise Verifikation gegen eine kritische Ausgabe ist eine Aufgabe der Phase-7-Prüfung.
Sensibilität: die Lehre der Unübersetzbarkeit (iʿjāz)
Der Islam lehrt, dass der Quran die wörtliche, unerschaffene Rede Gottes auf Arabisch ist und dass er, streng genommen, unübersetzbar ist: jede Übertragung in eine andere Sprache ist eine menschliche Interpretation (tafsīr), niemals „der Quran". Rodwell selbst ordnet um und redigiert. Daher ist diese gesamte Destillation ausdrücklich als eine strukturierte Lesart einer englischen Interpretation gerahmt, nicht als der Quran und nicht als maßgeblich. Sie darf einer muslimischen Familie nicht als der Text selbst präsentiert werden; sie verweist zurück auf das Arabische und auf qualifizierte Lehrer.
Prüfer / Standpunkt
- Innertraditioneller Prüfer: keiner gesichert.
- Daher: dieses Ergebnis ist „eine strukturierte Lesart, nicht maßgeblich" und die Prüferlücke ist markiert. Die Tradition bleibt im Umfang gemäß der Plan-010-Richtlinie.
Struktur dieser Tradition
- N=1-Einheit („books/"): ein thematischer Stapel von Suren (z. B. „Tawḥīd und die kurzen mekkanischen Suren", „Die rechtlichen medinensischen Suren"). 9 Stapel decken alle 114 Suren ab. Verse zitiert als
Q <sura>:<ayah>. - Interne N=2-Ebene?: nicht verwendet in Stufe A (Einzeltext, Einzelübersetzung). Eine
layers/-Passage könnte in Stufe B angewandt werden, wenn die Sunna als unabhängige Quelle gepoolt wird. - Sensible Grenzen: Verse zu Kriegsführung, Geschlecht und ḥudūd-Strafen werden vermerkt, wo sie Prinzipien betreffen, aber werden mit ausdrücklichen Kontextmarkierungen behandelt und nicht als Kompass-Eingaben für Familien extrahiert.
Dateien
| Datei | Status |
|---|---|
00-methodology.md |
fertig |
books/00-index-and-traceability.md |
fertig (alle 114 Suren auf 9 Stapel abgebildet) |
books/01..09 (N=1) |
fertig — auf Prinzipienebene, mit wortgetreuen ayah-Ankern |
principles-distillation.md (N=3) |
fertig — 14 Kernprinzipien |
structural-analysis.md |
fertig |
compass-islam-quran.md |
fertig |
Stufe A (Voll-Kanon, Prinzipienebene): abgeschlossen. Stufe B (per-ayah, sure-für-sure): nicht begonnen.
Referenzen
- Plan 010 · Atlas-Architektur · Methodologie v2 · Destillationsleitfäden · Theravāda-Vorbild